|
ier soll die Geschichte über etwas erzählt werden, was der Leser leider optisch und auch
akustisch wahrnehmen kann. Die Geschichte ist nicht für jeden schön, aber sie erklärt einiges.
War zuerst das Ei da, oder die Henne? Ähnlich die Frage, stand zuerst der Suff oder das Freibier in den Analen der Geschichte?
Denn am Anfang dieser Geschichte stand der Suff, das mag jetzt erst einmal so im Raume stehen bleiben. Die alles entscheidenden Frage:
„Ist es das wert, sich für Freibier zu verkaufen?“ Dies musste mit einem „JA!“ beantwortet werden. Aber daraus ergab sich:
„Wie stellt man so etwas an?“ An dieser Stelle (und zig mal wieder, später im Laufe der Geschichtsräder) kam der Kater ( „Schwarzer Peter“),
ein guter und alter Freund der Band (besonders an manchem Morgen). Es sei aber zu erwähnen, daß er nicht mit dem Miese Peter verwandt ist,
denn dies ist eine andere Erzählung. Geschweige denn, eine annähernde Verwandtschaft mit dem allseits und stets beliebten Hackepeter ist
nachweisbar, denn auch dieser soll erst mal keine weitere wichtige Rolle spielen.
Als daraus resultierende Konsequenz begab es sich eines Tages, daß ein gewisser Herr Tobsucht zu der Erkenntnis kam, eine Band zu gründen.
Leider zeichnete sich dieser Jüngling (damals war er es noch) durch viele Talente aus, aber er wollte immer nur arme Tierhäute schlagen, was
überhaupt nicht eine dieser Begabungen war. Zwar hatte er sich schon erste Erfahrungen in einer sogenannten Musikkapelle Namens „Tetrapack“ eingeholt.
Doch die Schuhe in denen es steckte waren noch sehr klein. Also trommelte er zum Ärgernis seiner Mitmenschen.
|
lleine spielen macht bekanntlich keinen Spaß, also wurde ein junger Mann,
namentlich unter Axel bekannt, auf der Straße entführt und ihm die Anweisung zum Stahlseilrupfen gegeben. Da man aber erst ab 3 ein
Trio ist, benötigte man einen weiteren armen Tropf. Dieser hatte leider den Gitarrenkurs „Gitarre für einarmige mexikanische Banditen“
an der Hochschule verpaßt, was dazu führte, daß ein Privatlehrer angestellt werden mußte. Doch aus diversen Gründen, war der Aushilfslehrer
ein ziemlich Unbegabter, aber dennoch um so talentierterer Gitarrist. Aus noch abstruseren Begebenheiten spielt er unter dem Pseudonym
Peter R. bis heute noch mit. Der Gitarrenschüler, übrigens, stieg auf recht humorlose Art und Weiße aus der damals noch jungen Band aus.
Humorlos insofern, als daß er folgende These in den Raum stellte: „Skinheads können doch nicht über Eintopf singen!“ Zahllose Tage und Nächte
saßen die verbleibenden, armen Schlucker und Schluckspechte auf dem Bürgersteig, immer noch kein Freibier, nicht genug Suff, und grübeln selbst
heute noch darüber. Eine Antwort wurde noch nicht gefunden. Also blieb nichts anderes, als bis heute teures Gitarren-Lehrer-Honorar zu zahlen
und den Kerl somit nicht mehr aus den Klauen, des umgreifenden Willens, die Weltherrschaft an sich zu reißen, entkommen zu lassen. Erwähnenswert
und erwähnenspflichtig ist der Hinweis, daß der Gitarrist schon mit der Gruppe Amtsanmaßung für durchaus positive Notizen in Bog’s gigantischem
Geschichtsbuch sorgte. Dennoch traf man sich regelmäßig um zu proben. Zu diesen Gelegenheiten kamen diverse Bekannte, eine junge Dame mit der
offiziellen Anrede Jenny, wurde gezwungen die Stadt Gotha (SK) zu besingen. Worauf hin sie als festes Mitglied angesehen werden mußte und nicht
mehr so schnell aus dieser Falle entkommen konnte. Dieses Quartett soff und spielte geraume Zeit für sich und andere. Viele Monde vergingen, doch
wie sollte dieses illustre Quartett bei möglicher Preisgabe ihres Talentes sich öffentlich präsentieren? Es wurde getrunken, vorgeschlagen, verwurfen
und wieder verging lange Zeiteinheiten... Sollte es etwas mit Oi! sein?!? Und so geschah ein Wunder. Aus Unvermögen einen geeigneten Namen für diese
Verschwörung zu finden, erwuchs die Idee, die Suche aufzugeben und auf einen Bandnamen zu verzichten. Hierbei tat sich eine oder doch keine Frage auf:
„Wie soll das aussehen, wenn da ‚NÜSCHT’ steht?“ Hierauf folgte ein kurzer Blickwechsel – Aber mit „!“.
Damit war es offiziell. Und man konnte es auch endlich für zahlendes Publikum zugänglich machen. Es wurde geprobt, gesoffen, gefeiert und die Öffentlichkeit
mit musikalischen „Ergüssen“ konfrontiert. Hierbei entstanden einige Hits, die noch heute in Geschichtsbüchern lang und breit ausdiskutiert und glorifiziert werden.
 |
och später im Rahmen der galaktischen Geschichte hatte der Basser keinen Bock mehr und stieg aus.
Somit lag die Band etwas eisig auf Selbigem. Eine neue unbegabtere Baßbirne wurde hinzugezogen. Zu Kindheitszeiten wurde er von seiner Mutter, und nur von
dieser denn er hatte schon damals keine Freunde, Heiko gerufen. Dieser kam frisch aus einem aufgelösten Schülerband Projekt mit dem äußert unkreativem Namen
„Oitereicheln“ rekrutiert. Weiter ging es mit Proben, Auftritten und Bieren. An dieser Stelle sei zu erwähnen, daß die Zeit schneller verlief, da man mehr erlebte.
Im Jahre 2003 wurde die Demo-CD „ ...zu erwarten“ aufgenommen. Im Jahre 2004 hatte die gutaussehende Sängerin keine Böcke mehr (und wohl auch keine Lust). Es wurde
zum großen Sängersuchwettbewerb aufgerufen und es fanden sich tatsächlich 2 neue, junge, dynamische, gutaussehende Sängerinnen die seit Oktober 2004 ihre Stimmbänder
für NÜSCHT! quälten und quälen. Beim Festival „If the kids are united“ im Kulturbundhaus hatten „Die Müh“ und „SCH.“ ihre Feuertaufe. Jenny stieg aus und die beiden
Koniferen übernahmen den Gesangspart. Seitdem ist Jenny uns noch zu diversen Gastauft[r]itten zu fragwürdigen NÜSCHT!-Klassikern zu erleben. Die Band komplettieren.
Und so begibt es sich in regelmäßigen Abständen, daß sich an einer viel zu dunklen Ecke, in einer viel zu dunklen Stadt, fünf brillentragende (oder waren es brilliante?)
Gestalten treffen. Was aber nicht als Zufall gedeutet werden kann, denn wer einen Grund hat Bier zu trinken, zu lachen und viel Spaß zu haben, der wird diesen auch wahrnehmen.
Oder siehst Du dies anders?
 |