NÜSCHT! "... zu erwarten"

CD 2003


Tracklist:

01. Traum (Leseprobe / Hörprobe)
02. NÜSCHT! (Leseprobe / Hörprobe)
03. Klapse (Leseprobe / Hörprobe)
04. Tom (Leseprobe / Hörprobe)
05. Nüchtern (Leseprobe / Hörprobe)
06. Über uns (Leseprobe / Hörprobe)
07. Ode an Mutter Beimer (Leseprobe / Hörprobe)
08. Ich schenk` Dir eine Seifenblase (Leseprobe / Hörprobe)
09. Bonehead (Leseprobe / Hörprobe)
10. Danke (Leseprobe / Hörprobe)
11. Titten raus! (Leseprobe)
   

Die CD wurde in einer etwas anderen Besetzung bei FAUNAMOK aufgenommen:

Jenny(voc), Chrissy[Peter](git,voc), Tobi(dr) & Heiko(ba)

Wer sich jetzt fragt: "Wie kann ich diese CD erwerben?", dem sei hier geholfen!

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Wir haben uns entschlossen die Scheibe fast vollständig zum Runterladen anzubieten.









Traum

Wenn ich auf die Straße geh’,
Seh’ ich die Gewalt
Wir hau’n uns nur die Fresse ein
Uns fehlt der Zusammenhalt
Früher war es anders
Gemeinsam waren wir stark
Zusammen tanzten wir Pogo
Und tranken Bier für eine Mark

Ref.1:
Zu viele Parolen, die, die Bewegung zerstör’n
Zu viele Idioten, die immer noch drauf hör’n
Punx & Skins könnt ihr versteh’n
Vereinigt will ich uns hier seh’n
Vereinigt Euch ein Traum wird wahr
So wie es früher einmal war
Oi! Oi! Oi!

Wir ham’ die selben Wurzeln
Praktisch die selben roots
Remember England ‘69
Oi!, Ska, Bier und boots
Frisuren sind doch scheißegal
Ob nun Iro oder kahl
Stoppt nun endlich die Gewalt
Wir brauchen mehr Zusammenhalt

Ref.1: ...
Ref.2:
Früher war es anders
Gemeinsam waren wir stark
Schluß mit Politik und Straßenkrieg
Wir feiern unseren Sieg
Oi! Oi! Oi! Oi! Oi! Oi!



NÜSCHT!

Mit gemeinsamen Interesse
Für Oi!, Punk und auch SKA
Kamen wir zusammen
Jetzt sind wir für Euch da!
Sicher fragt ihr euch,
Wer ist das bloß?
Also, noh schnell noch Bier geholt,
denn jetzt geht’s los!

NÜSCHT! – Bier und Spaß
NÜSCHT! – und hoch das Glas!
NÜSCHT! – ist unser Name
Und jetzt sind wir hier!




Klapse

Ich wache mittags auf, der Schädel tut mir weh
Weiße Wände um mich ’rum, sind alles was ich seh
Ich kann mich nicht erinnern, was war nur letzte Nacht
Ich glaub’ wir ham getrunken und auch viel gelacht
Wer bin ich nur, wo komm ich her
Ich hab’ keinen Dunst, mein Kopf ist leer
Plötzlich geht die Türe auf, zwei Männer komm’ herein
Sie geben mir ’ne Spritze, ich kann noch nicht mal Schrei’n

Und schon seh’ ich bunte Farben, es verschwimmt die Welt
Lustige Stimmen in meinem Kopf, die Realität entfällt
Die Nervenheilanstalt ist schön
Ich brauch nie mehr auf Arbeit geh’n
Und nach meinen bunten Pillen
Spricht sogar mein Fön
Hier hab’ ich meine Ruhe, niemand der mich stört
3 mal die Woche Therapie, endlich mal jemand der mir zuhört!

Zwar bin ich nur durch Zufall hier
Trotz alledem gefällt es mir
Die Klapse ist jetzt mein Zuhaus
Und hier will ich nie wieder raus
Tief im Inner’n bin ich kerngesund
Doch muß das niemand wissen, da halt ich lieber meinen Mund
Der andere der jetzt draußen ist braucht nicht hierher zurück
Und ich will nicht nach Hause, wir haben beide Glück!

Nie mehr nach Hause, nie zurück
Nie mehr Arbeit, nie mehr Streß
Hier liegt mein wahres Glück.




Tom

Tom, bist schon ein toller Hecht,
doch mit den Frauen steht es schlecht.
Selten kommst du mal zum Stich,
doch wirklich stören tut’s Dich nicht.
Schielst Du doch nach jedem Rock
Und hast am Abend richtig Bock,
zückst du deinen letzten Schein
und schaust bei Dolly Buster rein

Beim Wichsen ist Tom abgebrüht,
rubbelt bis die Spitze glüht.
Eine Frau sich doch erbarme,
schließ’ den Tom in deine Arme!

Mit ´nem Bier und einem Joint,
guckst du meistens sehr verträumt.
Später springst du auf den Tisch,
dass alle lachen macht dir nüscht.
Komm’ schon, Tom zeig’ was du kannst!
Wenn du dann läufst, man denkt du tanzt!
Zum Schluß des Abends, wie soll’s sein?!
Schläfst du auf dem Teppich ein!

Beim Saufen ist Tom abgebrüht,
kifft bis nur der Filter glüht.
Eine Frau sich doch erbarme,
schließ’ den Tom in deine Arme!

Auch die Arbeit meidest du,
glaubst dir fliegt das alles zu.
Grinsend läufst du durch dein Leben,
für dich kann es nix bess’res geben.
Und was ist die Moral davon?
Einzigartig ist der Tom!

-- Tom Krüger --





Nüchtern

Gestern war’s mal wieder heiß,
die Pisse ist vom Bier noch weiß.
Auf Ernüchterung kann keiner hoffen,
wir ham’ die ganze Nacht gesoffen,
ist wenig Blut im Alkohol,
fühlen wir uns richtig wohl.

Ref.:
Zum nüchtern sein ist keine Zeit,
wir saufen uns die Rübe breit.
Besoffen in die Ewigkeit,
die Rübe brummt, die Leber schreit.


Alles Scheiße, alles Mist,
wenn man nicht besoffen ist.
Vom Größenwahn sind wir beseilt,
der Alkohol ist’s der uns heilt.
Die Hosentaschen voller Kleingeld
Denn, was kostet schon die Welt.

Ref.:...


Hoch die Tassen, rein das Bier,
jeden Abend saufen wir.
Sollten wir mal wirklich sterben,
werden wir niemals zu Erden.
Die Menschlichkeit wär echt schockiert,
wir sind vom Alk – Konsum schön konserviert.

Ref.:...




Über uns!

Ihr nennt uns Spinner und Idioten
Rowdies, Schläger und Chaoten
Doch wir sind härter als ihr denkt!
Und ihr kriegt von uns nichts, nichts geschenkt!

Wir sind keine dummen Jungen
Uns’re Köpfe nicht aus Holz
Oi! – Musik und working class
Darauf sind wir stolz!

Ref.:
Wir brauchen weder euch noch and’re
Denn wir haben uns!
Skinhead sein, a way of life,
Wir sind die harten Jungs
Ihr haltet uns bestimmt nicht auf,
dazu fehlt euch die Kraft!
3 Jahrzehnte gibt’s uns schon
und ihr habt’s nicht geschafft!

Durch die Welt hallt unser Schrei:
Skinhead, Skinhead, Oi! Oi! Oi!
Durch die Nacht hallen uns’re Schritte
Schwere Stiefel, harte Tritte.

Ham’ Stiefel an den Füßen,
der Kopf ist kahl rasiert
Bomberjacke, jeans & braces
Die Arme tätowiert

Ref…...

Wir kennen uns’re Wurzeln
Haben einen Kult
Und wer nicht ist wie wir
Der ist selber Schuld

Uns wird es immer geben,
ändern könnt Ihr’s nicht
wenn Ihr nicht verstanden habt
schrei’n wir Euch ins Gesicht.

Ref. ...




Ode an Mutter Beimer

Sie ist Deutschlands größte Mutter,
bei ihr ist stets alles in Butter.
Problemlos kriegt sie alles hin,
sie ist wie ein Hauptgewinn.

Ref.:
Mutter Beimer ist echt schau,
Sonntagabend im TV.
Jede Woche schalt ich ein
Und zieh` mir Mutter Beimer rein.


Keine Frau kommt an sie ran,
weil Mutter Beimer alles kann.
Keiner kann ihr’s Wasser reichen,
Mutter Beimer ohne gleichen.

Ref.:...


Leider fällt mir nix mehr ein,
´drum ist zu Ende jetzt der Reim.
Ich muß jetzt auch nach Hause geh’n
Und die Lindenstraße seh’n.

Ref.: ...


Jede Woche schalt ich ein,
Ich will für immer bei ihr sein!




Ich schenk` Dir eine Seifenblase

Ich schenk’ dir eine Seifenblase,
paß’ gut auf sie auf!
Schnell ist sie verflogen,
der Wind trägt sie hinaus.

Ich schenk’ dir eine Seifenblase,
sieh´, in der Sonne ihren Glanz!
Kunterbunt so schimmert sie,
nur für vollführt sie ihren Tanz.

Ich schenk’ dir eine Seifenblase,
keiner weiß recht wer sie trägt!
Geht sie ihren Weg?
Der Wind sie wohl verweht.

Ich schenk’ dir eine Seifenblase,
mach’ die Augen zu!
Sie ist ein geliehener Traum
Und der Wind bist du!




Bonehead

Du siehst so aus wie wir.
Bomberjacke, kahl rasiert.
Du marschierst in Reih` und Glied,
denn Du bist faschistoid.
Jedes mal wenn ich Dich seh`
Klebst Du für die NPD.
Nach einem Führer sehnst Du dich
Doch für Skinheads ist das nichts.

Ref.:
Hey Hey Bonehead sieh’s doch ein!
Skinhead wirst du niemals sein!
Am Kriegerdenkmal stehst Du Wache,
Schwörst auf Adolf Hitler Rache.
Dich stör’n die Juden und die "Nigger",
Weiß zu sein ist für Dich schicker.
Denkst Du, dass Du der Beste bist?
Du bist kein Skin, Du bist Faschist!
Skinheads sind schwarz, Skinheads sind weiß
Also laß uns in Ruhe mit Deinem Scheiß!

Ref.: ...

Du willst uns’re Zukunft sein?
Oh, armes Doitschland! – Danke, nein!!!
Das Hakenkreuz an deiner Jacke woll’n wir
Nicht mehr sehen.
Mit Skinheads hat das nichts zu tun,
doch Du willst es nicht verstehen.
Also mach’ Dich von der Straße, geh uns
Aus dem Weg.
Denn wenn wir dich erwischen ist’s für
Dich zu spät.





Danke! (Der Weg ist das Ziel)

Das Leben ist oft nicht leicht
Schon manchen Weg verfehlt
Und das Ziel nicht erreicht,
schon viel versucht und doch nicht geschafft
doch jeder kleine Rückschlag
gibt neue Kraft.

Alles riskiert und was blieb war nicht viel,
doch denk stets daran der Weg ist das Ziel.

Danke – für all’ die Liebe
all’ den Hass
Danke - für jede Träne
doch auch Spaß

Wahre Freundschaft zu finden
Ist sehr schwer
Doch Feinde hat man um so mehr,
die Suche nach dem Sinn schon aufgegeben
zu viel zum Sterben zu wenig zum Leben.

Alles riskiert und was blieb war nicht viel,
doch denk stets daran der Weg ist das Ziel.

Viele sind gekommen
Doch sind die meisten wieder weg
Früher beste Freunde
Heute nur noch Dreck,
oft schon gewartet, meist vergebens
doch Du weißt, das ist die Schule des Lebens.

Alles riskiert und was blieb war nicht viel,
doch denk stets daran der Weg ist das Ziel.




Titten Raus

Tittenfick wie wunderbar
Denn ich steh nicht auf Wonderbra
Und weil ich so gern ficken tue
Laß` ich den Weibern keine Ruhe
Ob dick ob dünn ob groß ob klein
Gern steck ich meinen Pimmel rein
Hose runter Beine breit
Vögeln ist ’ne Kleinigkeit.

Drum Titten raus es is’ Frühling!

Ich seh’ sie an mit geilen Blicken
Gleich werd` ich das Mädel ficken
Und ist der alten auch mal schlecht
Kommt mir Oralverkehr grad recht
Gern nimmt sie ihn in den Mund
Denn Eiweiß sagt man ist gesund
Doch hat das Mädel keine Brust
Vergeht mir gleich wieder die Lust.

Drum Titten raus es is’ Frühling!

Eigentlich ist es gemein
Doch Titten müssen riesig sein
Hängemöpse jedoch laß
Denn die machen keinen Spaß
Von hinten poppen mag ich sehr
Da hat man(n) von den Brüsten mehr
Und wenn im Blickfeld Möpse wogen
Weißt du sie sitzt wieder oben

Drum Titten raus es is’ Frühling!










Alle Texte © by NÜSCHT!